The More Assured mit „I Don’t Want A Free London Life”

Indie-Discos können schon mal die Tanzfläche bohnern. Mit „The More Assured” steht eine neue Band in den Startlöchern, die bald für ordentlich Betrieb auf dem Parkett sorgen wird. Zackige Gitarren, britische Gesangsattitüde und stampfende Beats. Alle Häkchen auf dem Indie-Beipackzettel sind also schon mal gesetzt. Der Vierer aus London hat schon viel richtig gemacht mit seinem Debüt „I Don’t Want A Free London Life”. Dass Bands wie Maximo Park oder The Wombats hier Modell gestanden haben, ist allerdings nicht zu überhören. Auf den Preis für die innovativste Indie-Platte haben „The More Assured” also wenig Chancen - auf den für die vollste Tanzfläche allerdings schon.

Da sind wohl passionierte Stadt-Land-Fluss-Spieler am Start. Die vier Jungs von Ikaria haben sich nach einer griechischen Insel benannt und ihr aktuelles Album „Luxembourg” getauft. Einen offensichtlichen persönlichen Bezug zu diesen Orten aber gibt es nicht. In ihrer Geburtsurkunde steht weder Griechenland noch unser kleiner Nachbarstaat - Ikaria kommen teils aus den USA, teils aus Deutschland und neben der Vorliebe für fremde Orte verbindet sie außerdem die Vorliebe für sphärischen, leicht angedüsterten Indiepop. Davon gibt es reichlich auf ihrem neuen Album „Luxembourg”. Zum Stadt-Land-Fluss-Spielen kommen sie jetzt aber wahrscheinlich erst mal nicht mehr.
The Sunshine Underground mit „Nobody’s Coming To Save You”

Es sei dahingestellt, ob man eine Band gründen sollte, um den eigenen Coolness-Faktor hochzuschrauben. Die vier Herren von The Sunshine Underground haben es trotzdem gemacht und gar nicht mal so unerfolgreich. Das Debütalbum „Raise The Alarm” wurde kräftig auf den Tanzflächen beklatscht - und das nicht nur von Indie-Kids. Kurz darauf wurde es jedoch erstmal still um die Kapelle aus dem englischen Leeds. Nach vier langen Jahren des Wartens melden sich die Dance-Rocker jetzt mit dem Zweitling „Nobodys Coming To Save You” aus der Abstinenz zurück. Wie es der Titel schon andeutet, ist die neue Scheibe ein wenig düsterer und sphärischer geworden, was jedoch nicht heißt, dass das Quartett seinen Tanzcharakter eingebüsst hätte. Cool sind die Herren ja mittlerweile sowieso.


















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